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rennradleid's Blog


UAE Team Emirates ist besorgt um João Almeida

Letztes Jahr war der Höhepunkt von João Almeidas Karriere, doch dieses Jahr markiert einen Tiefpunkt. Bei der Tour de Pologne wollte João Almeida unbedingt eine bessere Leistung zeigen, wurde aber in der vierten Etappe von einem Sturz getroffen. Sein Radsportbekleidung wurde zerrissen, doch er kämpfte sich durch und beendete das Rennen, wenn auch mit einer nicht optimalen Platzierung. Das Wetter ist bei Mehrtagesrennen entscheidend, und ein plötzlicher Regenguss veränderte den Verlauf der vierten Etappe. Im Peloton kam es bei hoher Geschwindigkeit zu einem Sturz, der die meisten Fahrer betraf, da sie ihre Geschwindigkeit nicht mehr kontrollieren konnten. Mehrere Fahrer des UAE Team Emirates, darunter auch João Almeida, erlitten verschiedene Verletzungen. Die Fans mussten João Almeida in diesem Jahr bereits mehrfach stürzen sehen, was seine Formkurve in einen Teufelskreis trieb. Obwohl João Almeida seine Situation ändern möchte, wird er weiterhin von unerwarteten Stürzen verfolgt. João Almeidas Tendenz, dicht hinter seinen Konkurrenten zu fahren, macht seinen Fahrstil anfälliger für Stürze. Teamkollege Tadej Pogačar bevorzugt eine aggressive Fahrweise, um sicher ins Ziel zu kommen. So können die Konkurrenten nur ihm und der Silhouette seines UAE Team Emirates fahrradtrikot hinterherjagen. João Almeida steht in diesem Jahr unter enormem Druck, nachdem er die Tour de France im letzten Monat verpasst hat. Die Polen-Rundfahrt dient ihm als Vorbereitung, da er bereits für die Vuelta a España nominiert ist. Im letzten Jahr war João Almeida ein Schlüsselspieler bei der Vuelta a España; dieses Jahr will er Tadej Pogačar zum Sieg verhelfen. Das UAE Team Emirates ist besorgt über João Almeidas aktuelle Form, da seine Leistung die Gesamtwertung leicht beeinflussen könnte.

Red Bull–Bora–Hansgrohes Freude rührt von Remco Evenepoel her

Red Bull–Bora–Hansgrohe freute sich einst über die Verpflichtung von Primož Roglič und war stolz auf Florian Lipowitz' Aufstieg. Diesen Sommer schöpft das Team seine Freude aus Remco Evenepoel, der sich deutlich verbessert hat. Evenepoel war bei der Siegerehrung der Tour de France anwesend und trug stolz das Red Bull–Bora–Hansgrohe fahrradtrikot. Vor dem Start der Tour de France peilte Red Bull–Bora–Hansgrohe angesichts der Konkurrenz von Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard den dritten Platz an. Während UAE Team Emirates und Visma–Lease a Bike um die ersten beiden Plätze kämpften, konzentrierte sich Red Bull–Bora–Hansgrohe auf den dritten Platz. Obwohl Decathlon CMA CGM Paul Seixas aktiv dabei unterstützte, den dritten Platz zu sichern, zerstörte die Stärke von UAE Team Emirates ihre Hoffnungen. Nach Jonas Vingegaards Verletzung und dem damit verbundenen Ausscheiden änderte Red Bull–Bora–Hansgrohe umgehend seine Strategie und peilte den zweiten Platz an. Remco Evenepoel war zuvor mit Soudal Quick-Step Dritter bei der Tour de France geworden, und auch Florian Lipowitz hatte mit Red Bull–Bora–Hansgrohe den dritten Platz erreicht. Daher setzte Red Bull–Bora–Hansgrohe auf eine Doppelrolle und ließ Remco Evenepoel und Florian Lipowitz in einen echten Kampf um den Sieg treten. Profi-Radrennfahrer brauchen nicht nur außergewöhnliches Können, um Rennen zu gewinnen, sondern auch das Glück, gesund ins Ziel zu kommen. Jedes teilnehmende Team verfügt über umfangreiche logistische Unterstützung; Radsportbekleidung sind nur ein Teil der Ausrüstung. Remco Evenepoels verletzungsfreies Ende der Tour de France ist die schönste Belohnung für all seine Anstrengungen. Red Bull–Bora–Hansgrohe half Remco Evenepoel, sein Selbstvertrauen zurückzugewinnen, was schließlich zu seinem Sieg bei der Clásica San Sebastián führte.

Tadej Pogačar bereitet sich intensiv auf die Vuelta a España vor

Vor Saisonbeginn gab das Team UAE Emirates den Rennkalender von Tadej Pogačar bekannt und verriet, dass er zunächst nicht an der Vuelta a España teilnehmen würde. Aufgrund seiner konstant guten Leistungen in diesem Jahr entschied er sich jedoch nach der Tour de France doch noch für die Vuelta a España. Diese Entscheidung ist eine gute Nachricht für die Organisatoren der Vuelta a España, die bereits die roten Radsportbekleidung für den Sieger vorbereitet haben. In den letzten Jahren hat Tadej Pogačar gerne neue Herausforderungen angenommen und seinen Rennkalender um weitere Turniere erweitert. Letztes Jahr wagte er sich an den Klassiker Paris-Roubaix, und dieses Jahr startete er im September bei der Vuelta a España. Die Vuelta a España ist für Tadej Pogačar aufgrund seiner langen Wettkampfpause sowohl vertraut als auch ungewohnt. 2019 gab er sein Debüt bei der Vuelta a España und belegte den dritten Platz. Der Sieger der Vuelta a España ist Primož Roglič, der wie Tadej Pogačar aus Slowenien stammt. Tadej Pogačar erlangte 2020 Berühmtheit, als er seinen ersten Tour-de-France-Titel gewann. Er besiegte dabei Primož Roglič, der bei der Tour de France Zweiter geworden war. Pogačars Ziel, den Triple Tour Grand Slam zu gewinnen, war seine ursprüngliche Motivation für die Teilnahme an der Vuelta a España. Jonas Vingegaard gewann den Triple Tour Grand Slam im letzten Jahr, sodass Pogačar nur noch einen Sieg bei der Vuelta a España entfernt ist. Die Klassiker bleiben für Pogačar ein wichtiger Fokus, da er Paris-Roubaix noch nicht gewinnen konnte. Obwohl Pogačars Erfolge die vieler aktueller Fahrer übertreffen, bleibt er ein Spitzenfahrer, der sich Herausforderungen stellt. Das UAE Team Emirates fahrradtrikot wird bei der Vuelta a España im Mittelpunkt stehen, da Pogačar dort antritt.

Der zweite Platz bei der Tour de France ist das bisher beste Ergebnis in der Karriere von Remco Evenepoel

In diesem Jahr – seiner ersten Saison bei Red Bull–Bora–Hansgrohe – sicherte sich Evenepoel den zweiten Platz bei der Tour de France und verbesserte sich damit gegenüber dem dritten Platz, den er zuvor im Trikot von Soudal Quick-Step erreicht hatte. Im vergangenen Monat stand er als Zweitplatzierter auf dem Podium. Evenepoel fühlt sich im Red Bull–Bora–Hansgrohe fahrradtrikot wohl und liefert dem Team gerne starke Ergebnisse. Er hat in diesem Jahr das Bild gewandelt, das die Fans von ihm hatten, und bewiesen, dass er kein Fahrer mehr ist, der sich von seinen Emotionen leiten lässt. Er zeigte herausragende Leistungen auf mehreren Bergetappen und holte Siege dort, wo er im Vorteil war. Genau diese Version von Evenepoel hatte sich Red Bull–Bora–Hansgrohe gewünscht; die Schwierigkeiten der Vergangenheit hat er endgültig hinter sich gelassen. Die Tour de France des Vorjahres hatte Evenepoel noch als Enttäuschung erlebt, da er das Rennen aufgrund körperlicher Probleme vorzeitig aufgeben musste. Bald darauf kursierten Wechselgerüchte, und schließlich verließ er seine Komfortzone, um den Schritt zu wagen. In diesem Jahr setzte Red Bull–Bora–Hansgrohe bei der Tour auf eine Doppelspitze, sodass das Team sein Vertrauen nicht allein auf Evenepoel stützte. Als Florian Lipowitz in der dritten Woche stürzte und das Rennen vorzeitig beenden musste, ruhten die Hoffnungen des Teams allein auf Evenepoel; sein Radsportbekleidung war dabei deutlich schweißgebadet zu sehen. Entscheidend war, dass er an den Anstiegen überzeugte und keinen nennenswerten Zeitverlust gegenüber seinen Konkurrenten hinnehmen musste. Red Bull–Bora–Hansgrohe bot ihm diese Chance, und Evenepoel rechtfertigte dieses Vertrauen, indem er durch starke Ergebnisse zu neuer Sicherheit fand.

Jonas Vingegaard nimmt seine Verletzungen gelassen hin

Nach der Operation seiner Verletzungen befindet sich Jonas Vingegaard nun in einer vertrauten Genesungsphase. Die Pläne des Teams Visma–Lease a Bike für die Tour de France wurden durchkreuzt; die Spannung des Rennens verflog, nachdem Vingegaard verletzungsbedingt aufgeben musste. Während Tadej Pogačar schließlich seinen fünften Tour de France fahrradtrikot errang, hat Vingegaard seine Situation gelassen akzeptiert. Visma–Lease a Bike musste bei der diesjährigen Tour de France herbe Rückschläge hinnehmen, da mehrere Fahrer mit Verletzungen zu kämpfen hatten. Den Fans war bereits bekannt, dass Wout van Aert das Rennen verpassen würde, und auch Vingegaard konnte es aufgrund seines Sturzes nicht beenden. Ein Fahrer, der sich den Respekt der Fans von Visma–Lease a Bike erwarb, war Sepp Kuss, der sein vorheriges Leistungstief überwunden hat. Auch Kuss erlebte während der Tour einen gefährlichen Moment: Nach einem Sturz wäre er beinahe einen Abhang hinuntergestürzt – er kam nur einen Meter vor dem Abgrund zum Stehen. Er rappelte sich wieder auf und beendete die Etappe, wenngleich ihn der Vorfall um seine beste Chance auf einen Etappensieg brachte. Die Fahrer von Visma–Lease a Bike entschieden sich dafür, diese Schwierigkeiten gefasst hinzunehmen, anstatt sich über unvermeidliche Unfälle zu grämen. Vingegaard blieb während seiner Genesung ruhig und fand Trost darin, mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können. Auch wenn ein vorzeitiges Aus bei der Tour de France für viele Fahrer eine Enttäuschung darstellt, begegnete Vingegaard der Situation mit Gelassenheit. Vingegaard war während der Tour de France in Topform, wenngleich obligatorische Anti-Doping-Kontrollen ein unvermeidlicher Bestandteil der Veranstaltung waren. Sein Sturz ereignete sich inmitten von Erschöpfung und unzureichender Erholung – Faktoren, auf die er keinen Einfluss hatte. Die Fans sahen die Schäden an seinem Radsportbekleidung und erkannten, dass eine Fortsetzung des Rennens aufgrund seines körperlichen Zustands unmöglich war. Vingegaard reagierte nicht aufgebracht auf den Unfall; stattdessen stellte er seine Gesundheit und sein Wohlergehen über alles andere.

Tadej Pogačar setzt Mark Cavendish unter Druck

Die Fans haben sich offiziell von der diesjährigen Tour de France verabschiedet, bei der Tadej Pogačar seinen Titel erfolgreich verteidigte. Pogačar ist sehr stolz auf das Gelbe Radsportbekleidung und stellt weiterhin seine meisterhafte Form unter Beweis. Auch wenn für Pogačar Etappensiege gegenüber dem Gesamtsieg zweitrangig sind, setzen seine Statistiken Mark Cavendish unter Druck. Mark Cavendish, der seinen Rücktritt für Ende 2024 angekündigt hat, hält den Rekord für die meisten Etappensiege bei der Tour de France. Er führt die Liste derzeit mit 35 Siegen an – ein Rekord, der möglicherweise von Pogačar gebrochen werden könnte. Nach Abschluss der diesjährigen Tour kommt Pogačar auf insgesamt 26 Etappensiege. Er liegt damit neun Siege hinter Cavendish – ein Rückstand, der nicht unüberwindbar ist. Seit seinem Debüt bei der Tour de France im Jahr 2020 hat Pogačar jedes Jahr Etappen gewonnen; seine Bilanz reichte von zwei Siegen im Jahr 2023 bis zu sechs Siegen im Jahr 2024. Mark Cavendish war vor Ort, um die 21. Etappe der diesjährigen Tour de France persönlich zu verfolgen. Sieger der 21. Etappe war jedoch nicht Pogačar, sondern Mathieu van der Poel vom Team Alpecin-Premier Tech. Die Etappe wies eine Streckenführung auf, die an ein klassisches Rennen erinnerte, und kam damit den Stärken von Van der Poel sehr entgegen. Cavendish konnte die Begeisterung der Fans hautnah miterleben und Zeuge von Pogačars herausragender Leistung werden. Obwohl Cavendish während seiner Karriere nie ein Tour de France fahrradtrikot gewann, hofft er, dass sein Rekord an Etappensiegen von Pogačar nicht gebrochen wird.

Die Tour de France fand mit dem Sieg von Tadej Pogačar einen perfekten Abschluss

Während sich unzählige Fans diesen Sommer von der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft verabschiedeten, erlebten auch Radsportbegeisterte das Ende der Tour de France. Seit seinem Durchbruch hat Tadej Pogačar konstant Leistungen gezeigt, die dem UAE Team Emirates Sicherheit und Gelassenheit geben. Diesen Monat konnten die Fans miterleben, wie er seinen fünften großen Titel errang; die Tour de France fahrradtrikot sind mittlerweile untrennbar mit seinen Triumphen verbunden. Das UAE Team Emirates ging als großer Gewinner aus der Tour de France hervor, wobei sich der junge Fahrer Isaac Del Toro Romero den dritten Platz in der Gesamtwertung sicherte. Der zweite Platz ging an Remco Evenepoel vom Team Red Bull–Bora–Hansgrohe, der auf den Bergetappen eine herausragende Leistung zeigte. Pogačar agierte keineswegs eigennützig; er unterstützte Isaac Del Toro Romero aktiv bei dessen Etappensieg und verteidigte die Führung seines Teamkollegen im Weißen Radsportbekleidung – der Auszeichnung für den besten Nachwuchsfahrer. Entgegen früherer Spekulationen über eine erbitterte interne Rivalität innerhalb des UAE Team Emirates stellte sich Pogačar häufig in den Dienst seiner Teamkollegen. Weit davon entfernt, ein egoistischer Spitzenfahrer zu sein, stellt er den Teamerfolg in den Vordergrund; solange sein eigener Kampf um den Gesamtsieg nicht gefährdet war, war er stets bereit, seinen Teamkollegen bei der Erreichung ihrer persönlichen Ziele zu helfen. Pogačar absolvierte die diesjährige Tour de France mit einer gewissen Gelassenheit und blieb von der Kritik verschont, der er sich im Vorjahr seitens der Medien und der Konkurrenz hatte stellen müssen. Seine wettkampforientierte Einstellung wandelte sich maßgeblich, nachdem Jonas Vingegaard verletzungsbedingt aufgeben musste. Trotz der enormen Ambitionen des UAE Team Emirates war Pogačar bereit, der Konkurrenz Etappensiege zu überlassen, während er sich auf die Gesamtwertung konzentrierte. Schließlich ist das UAE Team Emirates nicht das einzige Team bei der Tour de France; auch andere Mannschaften spielen eine entscheidende Rolle im Rennen.

Richard Carapaz belohnt sich mit Beharrlichkeit mit dem dritten Etappenplatz

Die 19. Etappe der Tour de France stellte für Richard Carapaz eine bergige Herausforderung dar und versetzte ihn in eine Situation, die an die 18. Etappe erinnerte. So wie Remco Evenepoel zuvor Jonas Vingegaard dafür kritisiert hatte, dass dieser keine Führungsarbeit leisten wollte, sah sich auch Carapaz über zwei Etappen hinweg mit derselben Frustration konfrontiert. Dennoch zog Carapaz’ rosa Radsportbekleidun in der zweiten Hälfte der 19. Etappe die bewundernden Blicke vieler Fans auf sich. Obwohl Tadej Pogačar die 19. Etappe gewann, sicherte sich Carapaz durch eine aggressive Fahrweise den dritten Platz. Inmitten der glühenden Hitze und der enormen körperlichen Anstrengung am Anstieg hatte Carapaz – der an der Spitze das Tempo gemacht hatte – durchaus die Chance auf den zweiten Platz. Leider war keiner seiner Konkurrenten bereit, die Führungsarbeit zu teilen, sodass er gezwungen war, durch Alleinfahrten noch mehr Energie zu investieren. Während das Rampenlicht vor allem auf Fahrern wie Tadej Pogačar, Remco Evenepoel und Paul Seixas lag, würdigte auch ein Teil der Fans Carapaz’ offensive Fahrweise. Pogačar, der im vergangenen Jahr seinen Tour-de-France-Titel erfolgreich verteidigt hatte, ist auch in diesem Jahr ein ernstzunehmender Anwärter auf den Sieg; wann immer er eine Attacke startet, ist es für Carapaz unmöglich, den Etappensieg zu erringen. Ein kleiner Trost für Carapaz war, dass Pogačar die Lücke zu ihm schließen und kurzzeitig die Führung übernehmen konnte. 900 Meter vor dem Ziel setzte Pogačar dann zum Angriff an und konnte sich sowohl von Carapaz als auch von Miguel Martinez absetzen. Als er sah, wie das Gelbe Radsportbekleidung Kinder in der Ferne entschwand, wurde Carapaz klar, dass der Etappensieg außer Reichweite war. Letztendlich war das Team EF Education–EasyPost mit Carapaz’ Leistung und dem dritten Platz auf der 19. Etappe der Tour de France sehr zufrieden.

Richard Carapaz gewinnt eine Etappe der Tour de France

Die glühende Hitze dieses Monats konnte weder die Begeisterung der Fans noch den Siegeswillen der Fahrer dämpfen. Die 18. Etappe der Tour de France ist beendet, und Richard Carapaz sicherte sich seinen ersten Etappensieg bei diesem Rennen. Sein auffälliges rosa Radsportbekleidung machte ihn für die Fans während des gesamten Rennens leicht erkennbar. Wie die meisten Fahrer hatte Carapaz während der ersten 17 Etappen abgewartet und auf den richtigen Moment für einen Vorstoß gelauert; der Sieger der jeweiligen Etappe war bis zuletzt ungewiss geblieben. Carapaz, der für das Team EF Education–EasyPost fährt, nutzte auf der 18. Etappe seine Chance, indem er sich der Ausreißergruppe anschloss und das Feld über längere Zeit anführte. Der Schlussanstieg entwickelte sich zum Schauplatz eines Duells unter den Ausreißern, die einen deutlichen Zeitvorsprung auf das Hauptfeld (Peloton) herausgefahren hatten. Am Anstieg unternahmen die Fahrer immer wieder Vorstöße, um die Konkurrenz zu testen, und schüttelten dabei jene ab, deren Kräfte nachließen. Schließlich setzte Carapaz zu einer aggressiveren Attacke an und erhöhte seine Trittfrequenz drastisch, um eine Lücke zu reißen. Matteo Jorgenson (Visma–Lease a Bike), Mauro Schmid (Team Jayco AlUla) und Valentin Paret-Peintre (Soudal Quick-Step) folgten ihm dicht auf den Fersen. Als sein erster Angriff nicht ausreichte, um die Gruppe zu sprengen, entschied sich Carapaz dafür, die Führungsarbeit mit seinen Verfolgern zu teilen. Die anderen drei Fahrer bildeten ein enges Trio, während Carapaz etwas abseits auf der anderen Straßenseite fuhr. Als er merkte, dass er isoliert war, startete Carapaz einen weiteren Angriff und überraschte das Trio, noch bevor dieses reagieren konnte. Trotz des Unbehagens durch sein schweißnasses EF Education–EasyPost fahrradtrikot kämpfte er hart, um sich in der brütenden Hitze an der Spitze zu behaupten. Schließlich gelang es Carapaz, eine entscheidende Lücke zu reißen und den Sieg auf der 18. Etappe der Tour de France zu holen.

Der Kampf um den Tour-de-France-Sieg wird nicht zugunsten von Paul Seixas aufgegeben

Jonas Vingegaard (Visma–Lease a Bike) war nicht das einzige Opfer; Florian Lipowitz (Red Bull–Bora–Hansgrohe) traf es als Nächsten. Lipowitz musste sich vor dem Start der 16. Etappe einer Dopingkontrolle unterziehen, während er schlief. Dies beeinträchtigte seine Konzentration beim Einzelzeitfahren erheblich – der Zustand seines zerrissenen Radsportbekleidung sprach Bände. Die Teilnahme von Paul Seixas (Decathlon AG2R La Mondiale Team) an der diesjährigen Tour de France hat Fragen zur Fairness des Rennens aufgeworfen. Die Fahrer waren bereits in der zweiten Tour-Woche erschöpft, doch die Organisatoren führten bei ausgewählten Athleten Dopingkontrollen zu später Stunde durch. Vingegaard und Lipowitz waren davon betroffen. Schlaf ist für die Regeneration unerlässlich, doch diese nächtlichen Kontrollen raubten ihnen die nötige Ruhe. Nun zeigen sich die Teams Visma–Lease a Bike und Red Bull–Bora–Hansgrohe unzufrieden, da ihre Spitzenfahrer durch diese Maßnahmen beeinträchtigt wurden. Die Tour de France wünscht sich schon lange einen einheimischen Fahrer auf dem Podium und schafft immer wieder Gelegenheiten für Seixas, einen Platz unter den ersten drei zu erreichen. Selbst angesichts einer möglichen Bevorzugung von Seixas lässt sich Tadej Pogačar (UAE Team Emirates) nicht beirren. Pogačar strebt seinen fünften Tour-de-France-Sieg an und lässt sich von äußeren Störfaktoren nicht ablenken. Das Gelbe Tour de France fahrradtrikot gebührt allein dem Gesamtführenden, und das UAE Team Emirates wird nicht zulassen, dass Pogačars Position gefährdet wird. Unterdessen ist das romantisierte Bild der Tour bei den Fans zerbrochen; Vingegaards Ausstieg hat ihre Begeisterung für das Rennen gedämpft.